ANNO DAZUMAL

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Ausgabe vom 11.02.2014

 

Liebe Leserinnen und Leser

In diesen Tagen erhalten alle Haushalte im Einzugsgebiet der Harmonie Turbenthal einen Brief betreffend Neuuniformierung.

Unter Spendenbarometer finden Sie den aktuellsten Stand der Spenden.

Die 46 Männli auf der linken Seite sind noch alle weiss. Wir hoffen aber, dass sich diese mit Ihrer Mithilfe schnell schwarz einfärben. Ein schwarzes „Männli“ bedeutet, dass eine Uniform finanziert ist.

Nicht nur den Pegelstand unserer Uniform werden wir Ihnen laufend präsentieren, sondern auch die MGHT etwas näher bringen.

 

MGHT heute zum Thema: anno dazumal

 

Am 30. April 1904 wurde die heutige „Harmonie“ gegründet. Initiator und 1. Präsident war Eugen Boller-Guyer. Weitere Vorstandsmitglieder: Albert Hess (Vize-Präsident), Konrad Rüegg (Aktuar), Albert Albisser (Bibliothekar), Gottlieb Aeppli (Quästor). Die „Harmonie“ hatte 17 Mitglieder und ihr Kappelmeister war Heinrich Müller zur Reh. Vize-Kappelmeister war G. Hüberle und zur Rechnungsprüfungskommission gehörten Emil Bosshard und Jakob Egli.

Ein kleiner Einblick in die damaligen Statuten zeigt, dass eine sehr strenge Disziplin herrschte:

Bsp.: Pflichten und Rechte der Mitglieder:

Als Bussen sind festgesetzt:

–für jedes unentschuldigte Ausbleiben bei einer Probe 50 Cts

–für jede halbe Stunde zu spätes Erscheinen bei einer Probe 20 Cts

–für unentschuldigtes Ausbleiben bei öffentlichen Anlässen Fr. 5.-

 

Die Anschaffung der ersten Uniform wurde erst fast zwanzig Jahre nach der Gründung im Jahre 1923 in die Wege geleitet. Damals kosteten 40 Uniformen 6000 Franken. 

Es folgten noch zwei weitere Neuuniformierungen, bis 1991 die aktuelle Uniform eingeweiht wurde. 1991 kostete eine Uniform 1350 Franken.

 

Beim Sammeln dieser Informationen, welche Sie nun alle zwei Wochen im Tössthaler lesen, sind uns auch viele lustige, amüsante, traurige, erlebnisreiche, „nicht zu vergessende“ Geschichten aus der Vergangenheit der MGHT zu Ohren gekommen. Natürlich möchten wir Ihnen diese kleinen Anekdoten nicht vorenthalten und werden Ihnen immer am Schluss eine kleine Geschichte erzählen.

 

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Zum Schluss noch etwas aus der Geschichtenkiste der Harmonie Turbenthal:

Früher war ja alles anders. Die gute alte Zeit. Früher hatte „Mann“ noch keinen Koffer, um sein Instrument zu versorgen. Aus diesem Grund kam vor vielen Jahren diese kleine Geschichte zustande:

Nach der Musikprobe wollte ein junger Musikant noch eine Freundin im Dorf besuchen. Auf dem Weg zur Freundin hängte er sein Instrument an einen Ast eines Baumes. Beim Nach-Hause-Gehen war das Instrument leider nicht mehr da. Jetzt musste dies in der nächsten Probe gebeichtet werden.

Aber das Instrument blieb zwei Wochen verschwunden, bis es dann plötzlich wieder auf dem Stuhl im Probelokal lag. Ja es ist halt nicht unbedingt ratsam, sein Instrument an den Baum des Präsidenten der Harmonie Turbenthal zu hängen.

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